21. März 2019: Themenabend zum Kosovo-Krieg

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes –

Bund der Antifaschist*innen e.V. VVN-BdA
Kreisvereinigung Lübeck/Hzgt.Lauenburg
P. A. Lore Meimberg, Dorfstraße 16, 23898 Sirksfelde,
Tel.: 0 45 43/71 07, email hidden; JavaScript is required

und Jean-Paul Köpsell,
Hüxterdamm 22, 23552 Lübeck

 

Wir laden zu unserem monatlichen Themenabend ein am

Donnerstag, den 21. März 2019 um 19.00 – 20.30 Uhr
im DGB – Haus, Lübeck, R. 2014 oder 3/4

»Es begann mit einer Lüge« – Deutschlands Weg in den Kosovo-Krieg

Dokumentarfilm des WDR →
mit Diskussion

 

Am 24. März 1999 begann die NATO einen Angriffskrieg gegen Jugoslawien. Belgrad wurde bombardiert.
Am 13. Juni besetzten deutsche Truppen die Stadt Pizren im Kosovo.

Dieser Krieg war das Ende einer Periode des Friedens in Europa nach dem zweiten Weltkrieg. Er war gleichzeitig der erste Krieg an dem sich Deutschland nach 1945 beteiligte und wieder war es der Balkan, den deutsche Truppen schon einmal verwüsteten.

Ausgerechnet eine sogenannte rot – grüne Koaliton aus SPD und GRÜNE forcierte den Krieg mit dem fadenscheinigen Argument eine humanitäre Katastrophe abzuwenden. Es war auch der erste Krieg gegen einen Beschluss des UN-Sicherheitsrates. Es war ein völkerrechtswidriger Krieg. Es ging um deutsche Interessen auf dem Balkan. Damit bedeutet der Krieg auch im Nachhinein eine Zäsur. Seit dem steht das Völkerrecht zur Disposition.

Die GRÜNEN verabschiedeten sich von der Friedensbewegung und wurden Kriegspartei genau so wie die SPD. Für viele Mitglieder dieser Parteien war es ein Schock, dass ausgerechnet ihre Partei sich an einem Angriffskrieg beteiligen.

Die Filmdokumentation des WDR zeigt mit welchen Lügen und maßlosen Übertreibungen eine Propagande gefahren wurde, um in der Öffentlichkeit eine Zustimmung für den Krieg herbeizuführen. Er zeigt auch, dass erst der Krieg eine humanitäre Katastrophe ausgelöst hat.

Die Bombardierung Belgrads im Jahre 1999 durch Deutschland wirkt sich noch heute auf das Leben der serbischen Bevölkerung aus. Die Folgen können zwar nicht mehr rückgängig gemacht werden, dennoch wäre eine Anerkennung der Schuld Deutschlands und eine Entschuldigung der erste Schritt zu einer Wiedergutmachung. Sie haben es bis heute nicht getan.

 


Die Themenabende der VVN-BdA finden
regelmäßig an jedem dritten Donnerstag statt.
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