Gedenkveranstaltung am Gedenkstein für Zwangsarbeiter in Schwarzenbek

Liebe Antifaschistinnen und Antifaschisten,
Liebe Freundinnen und Freunde,

am 22. Juni 2021 jährt sich der Jahrestag des Überfalls Deutschlands auf die UdSSR zum
80. Mal. Wir wollen an diesem Tag jenem Ereignis gedenken.

Am 11. Mai 2021 wurde auf dem neuen Friedhof in Schwarzenbek ein Gedenkstein für die
Zwangsarbeiter:innen während der Zeit des Faschismus eingeweiht. In vier Lagern wurden
über 2.000 Zwangsarbeiter:innen unter unmenschlichen Bedingungen eingesperrt und zur
Arbeit gezwungen.

Hier wollen wir zwei Fäden zusammenknüpfen: denn ohne den räuberischen
Eroberungskrieg des Deutschen Reiches hätte es diese mörderische Zwangsarbeit nicht
gegeben.

Am 22. Juni 1941 überfielen die Armeen Hitlerdeutschlands und ihrer Verbündeten die
Sowjetunion. Damit begann das letzte Kapitel der Aggression des deutschen Faschismus
gegen die Menschen Europas und darüber hinaus. Dieser Vernichtungskrieg brachte
unendliches Leid über die Menschen und forderte mehr als 27 Millionen Opfer aus allen
Teilen der Sowjetunion. Es liegt in der Verantwortung heutiger Generationen, dass niemand
diese Gräueltaten je vergessen oder relativieren darf.

Wir weisen euch hiermit auf die Gedenkveranstaltung am 22. Juni 2021 in Schwarzenbek
hin. Bedingt durch die Maßnahmen zur Eindämmung der Coronapandemie und dem Friedhof
als stillem Ort, findet die Veranstaltung in kleinem Rahmen statt.

Hinweise in eigener Sache:

  • Antifaschistische Arbeit ist wichtig und notwendig aber leider noch auf zu wenigen
    Schultern verteilt. Darum schützen wir uns und andere und halten die üblichen
    Hygieneregeln während der Veranstaltung und auf der An- und Abreise ein.
  • Die Veranstalter behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und
    Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der
    rechtsextremen Szene zuzuordnen sind ober bereits in der Vergangenheit durch
    rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige Menschen verachtende
    Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu
    verwehren oder von dieser auszuschließen.
  • Die Veranstalter werden zum Zwecke der eigenen Öffentlichkeitsarbeit Aufnahmen
    von der Gedenkveranstaltung machen. Eine namentliche Nennung von Personen, die
    als Besucher an der Veranstaltung teilnehmen, erfolgt nicht. Eine Zuordnung zu den
    Aufnahmen ist damit nicht möglich. Wenn ihr nicht damit einverstanden seid, dass
    Aufnahmen mit euch gemacht werden, so wendet euch bitte vor
    Veranstaltungsbeginn an uns, damit wir euren Wunsch von Anfang an
    berücksichtigen können. Gruppenaufnahmen sind hiervon ausgenommen.

Text: A. Flindt