Antikriegstag 2021

Als nächsten wichtigen Termin für die Friedensbewegung weisen wir hier schon einmal darauf hin, dass die VVN-BdA zusammen mit Bündnispartner:innen dazu wieder zeitnah Aktionen planen und durchführen wird.

Zur Einstimmung hier die Einleitung des Aufrufes zum Antikriegstag 2020:

Bundesweit demonstriert die Friedensbewegung mit zahlreichen Veranstaltungen und Kundgebungen am Antikriegstag für den Frieden und gegen den Krieg. Am 1. September 1939 begann der zweite Weltkrieg mit dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen. Im Mai 1940 Frankreich und Juni 1941 dann der Überfall auf die Sowjet Union und andere osteuropäische Staaten. In den von der Wehrmacht besetzten Ländern begann eine beispiellose Verfolgung und systematische Vernichtung der jüdischen Bevölkerung, der Sinti und Roma, der Homosexuellen, der Kommunisten, der PazifistInnen und all derjenigen, die Widerstand leisteten. In der SS-Rethorik wurde von der „ethnischen Flurbereinigung“ gesprochen – die zynische Formel für einen in der Geschichte einmaligen ethnischen Krieg: den systematischen Vernichtungsfeldzug der Wehrmacht im Osten. Heute träumen US-Strategen vom „großen Krieg“ gegen Russland, den man nur unter Einsatz von taktischen Atomwaffen gewinnen könne. Gesteuert wird dieses US-Denken davon, dass man meint, tatsächlich Nuklearoperationen begrenzter Art durchführen zu können. Dabei nimmt man nukleare Gegenschläge Russlands auf europäische Ziele billigend in Kauf. In einem Atomkrieg sollen es auch deutsche Tornados sein, die Atombomben in das Zielgebiet fliegen. Es ist skandalös, dass die Bundesregierung diesen Kurs mitträgt, ohne die historische deutsche Verantwortung am zweiten Weltkrieg zu bedenken. Vor dem Hintergrund der aktuellen weltpolitischen Lage ist und bleibt die Hauptaufgabe aller gesellschaftlichen Kräfte die Verhinderung eines neuen Krieges in Europa und der gigantischen Aufrüstung, wie sie weltweit und insbesondere in der Bundesrepublik Deutschland zu verzeichnen ist.

Wir freuen uns auf Euch